Feb. 26 2017
Feb. 26 2017
Traumata um verlorenen Zwilling – „An unserem Geburtstag gehe ich auf den Friedhof“
SZ 21.02.2017
Viele Zwillingsschwangerschaften enden für ein Kind vorzeitig im Mutterleib. Für das überlebende ist das traumatisierend.
http://www.jetzt.de/familie/traumata-um-verlorenen-zwilling
Feb. 26 2017
„Es ist nicht legitim, eine Frau zu behandeln, als wäre sie ein ausgeliehener Akkuschrauber“
„Es ist nicht legitim, eine Frau zu behandeln, als wäre sie ein ausgeliehener Akkuschrauber“
SZ 20.02.2017
Wie soll unsere Gesellschaft mit Prostitution umgehen? Und warum kaufen sich Frauen keinen Sex? Für ihr Buch „Rotlicht“ erforschte die Autorin Nora Bossong das Geschäft mit der Lust.
Feb. 26 2017
Unerfüllter Kinderwunsch Tomaten essen, Sport treiben, Leihmutter engagieren
SZ 20.02.2017
Auf der ersten Kinderwunschmesse Deutschlands informieren Fruchtbarkeitskliniken aus dem Ausland – unter anderem über selbstlose Spenden und „begnadete Eizellen“.
Feb. 26 2017
Ungerechtes Elterngeld für Väter – Mist, Papa verdient zu wenig
Ungerechtes Elterngeld für Väter – Mist, Papa verdient zu wenig
SPIEGEL 19.02.2017
Väter, die in Elternzeit gehen, sind erwünscht und werden staatlich unterstützt. Allerdings sind drei Viertel von ihnen Besserverdiener, für viele andere ist die Auszeit zu teuer. Diese Ungerechtigkeit ist politisch gewollt.
Feb. 26 2017
Daniel Schreiber: „Zuhause“: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu misshandeln
ZEIT 17.02.2017
Anfang der 1980er wurde Homosexualität in der DDR geächtet. Als schwuler Junge wurde man bestraft und gedemütigt. Ein Auszug aus dem neuen Buch „Zuhause“
Feb. 26 2017
Dinge, die Menschen ihren Ex-Partnern gerne noch sagen würden
SZ Jetzt 18.02.2017
Wenn Beziehungen beendet werden, bleibt fast immer etwas unausgesprochen. Ein öffentlich zugängliches und von jedem editierbares Google-Dokument sammelt deshalb Nachrichten an Verflossene.
http://www.jetzt.de/netzteil/google-tabelle-texts-to-exes
Feb. 26 2017
Amerikanische Literatur – Als der Frauenkörper zum Objekt wurde
SZ 16.02.2017
Die Schriftstellerin Zelda Fitzgerald sieht die Degradierung des weiblichen Körpers schon in den Zwanzigerjahren kommen – und treibt sie entschlossen voran.
Feb. 26 2017
Treffen mit dem Vergewaltiger
SZ Magazin 17. FEBRUAR 2017
Jeden Dienstag muss die Amerikanerin Noemi laut Gerichtsbeschluss dem Mann begegnen, der sie vor fünf Jahren vergewaltigt hat. Der Grund dafür ist kaum zu fassen.
… Zweieinhalb Stunden lang, so hat es das Gericht in Nebraska entschieden, darf Noemis Vergewaltiger mit seiner Tochter allein sein. Unbeaufsichtigt. Während dieser Zeit wird Noemi versuchen, sich abzulenken und Besorgungen zu erledigen, um nicht daran zu denken, dass sie ihre kleine Tochter gerade einem verurteilten Sexualverbrecher ausgeliefert hat. Wenn die Kleine älter ist, wird das Besuchsrecht jedes Jahr ausgedehnt, ab nächstem Jahr muss sie ihre Tochter sogar bei dem Mann übernachten lassen – ebenfalls unbeaufsichtigt….
mehr als die Hälfte der amerikanischen Bundesstaaten hat Gesetze, die es Vergewaltigern ermöglichen, ihre Vaterschaftsrechte auszuüben. … Bis zu 32.000 Frauen werden jedes Jahr in Amerika durch eine Vergewaltigung schwanger, die Hälfte bis ein Drittel der Frauen entscheiden sich, das Kind zu behalten. … Zu dem Trauma Vergewaltigung kommt nun das Trauma, mit dem Täter regelmäßig kommunizieren und ihm das gemeinsame Kind überlassen zu müssen. …
Tatsächlich werden in Amerika nur noch die wenigsten Täter in richtigen Gerichtsverfahren verurteilt. 97 Prozent lassen sich auf einen sogenannten »Plea Deal« ein, eine Verständigung. Sie stimmen einem abgeschwächten Vorwurf zu und bekommen im Gegenzug eine mildere Strafe. … Noemis Vergewaltigung erfüllt den Tatbestand der sexuellen Straftat ersten Grades, nämlich einer Vergewaltigung mit Schwangerschaftsfolge. Damit verliert ein Vergewaltiger auch in Nebraska automatisch die Vaterschaftsrechte. Die Tat an sich ist unbestritten: Der Täter hat gestanden. Aber durch den Plea Deal bekannte sich der Täter nur einer sexuellen Nötigung dritten Grades schuldig. Und damit darf er die Vaterschaftsrechte behalten.
Als Noemi staatliche Hilfe für die Gesundheitsversorgung ihrer Tochter beantragte, musste sie auch den Namen des Vaters angeben. Der Staat wandte sich dann mit der Forderung nach Unterhaltszahlungen an ihn. Damit begann der zweite Teil von Noemis Albtraum. Fünf Monate nach der Geburt ihrer Tochter begann der Täter, regelmäßige Besuche seiner Tochter zu verlangen – und das Gericht gab ihm Recht. …
Noemi zeigt SMS-Botschaften ihres Vergewaltigers, die er ihr schickte, als sie schwanger war. Darin fordert er, sie solle das Kind abtreiben lassen oder sich die Treppe hinunterstürzen. Sie sagt, sie habe um ihr Leben gefürchtet. Aber auch das hielt das Gericht nicht davon ihm, ihm Umgangsrechte zu gewähren. …
In Nebraska und anderen Staaten wie etwa Maryland versuchen Opferorganisationen, Gesetzesänderungen durchzukämpfen. …
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45669/Rendezvous-mit-dem-Vergewaltiger
Feb. 26 2017
Männliche Hostessen in Japan „Die Männer sind wie glitzernde Dinge“
SPIEGEL 21.02.2017
Reiche Japanerinnen beklagen ihre sexlosen Ehen – Zuneigung besorgen sie sich bei männlichen Hostessen. Ein Milliardengeschäft.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/japan-moderne-maennliche-geishas-die-hostessen-von-kabukicho-a-1135555.html
By Robert Mosell • Nachrichten aus der Presse •